Felgenschlagkompensation

Felgenschlagkompensation

Mit der Felgenschlag-Kompensation wird der Seitenschlag der Felge und der eventuelle Aufspannfehler des Meßgerätehalters bei einer Radumdrehung elektronisch erfaßt und für die Vermessung von Spur und Sturz kompensiert.

 

Der ermittelte Wert des Felgenschlags in Winkelminuten wird auf dem Monitor angezeigt, damit eine verbogene Felge oder eine besonders ungünstige Aufspannung des Meßgerätehalters erkannt werden kann.

 

 

Der gemessene Felgenschlagwert pro Rad folgt in der Spur- und Sturzachse einer Sinusfunktion und wird in Tabellenform im Speicher abgelegt. Über den in jedem Meßwertaufnehmer integrierten Drehwinkelgeber kann bei der anschließenden Vermessung in jeder Winkelstellung des Rades der zugehörige Kompensationswert aus der Speichertabelle abgerufen und zum Momentanwert von Spur bzw. Sturz addiert werden. Zur Durchführung der Felgenschlag-Kompensation sind die Kfz-Räder achsweise freizuheben und die Feststellschraube im Meßwertaufnehmer zu lösen, damit der am Steckbolzen angeflanschte Drehwinkelgeber die Radposition erfassen kann. Nach dem Start der Felgenschlag-Kompensation muß das Rad entsprechend der Monitor-Bedienerführung in drei Viertelumdrehungen durchgedreht werden, wobei der Meßwertaufnehmer nach der integrierten Wasserwaage möglichst waagerecht gehalten werden soll. Dieses Prinzip der Felgenschlag-Kompensation mit integriertem Drehwinkelgeber hat für den Anwender den Vorteil, daß der Ablauf sehr einfach ist und das Kompensationsergebnis durch eine weitere Verdrehung des Rades beim Ablassen der Achse oder beim Durchdrehen das zweiten Rades einer Antriebsachse nicht mehr verfälscht werden kann.

 

Die Felgenschlag - Kompensation erfolgt in drei Viertelumdrehungen des Rades mit Bedienerführung über den Monitor.

 

 

Quelle: Beissbarth


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